Lerne Familie Hüttl kennen


Gemeinsam mit seiner Frau Christina wagte Peter Hüttl im Jahr 2015 etwas und kaufte eine verfallenes Anwesen. Am Abriss des im 18. Jahrhundert in den Hang hineingelassenen Gebäudes führte kein Weg vorbei.

Ein Neubau erwies sich auf Grund der statischen Vorgaben bald als zu teuer. Der Gewinn einer Eintrittskarte für die Bau- und Energie-Messe in Tulln brachte schließlich die entscheidende Wende: Das Paar lernte an einem Messestand das OC Block System kennen.

Der Plan für den Neubau wurde überarbeitet und war nun mit vier in den Hang hineingebauten Stützmauern auch finanzierbar. „Uns war wichtig, dass wir mit Eigenleistungen Geld einsparen können“, erinnert sich Peter Hüttl.
2018 wurde der Bau in Angriff genommen. Thermowanne und Wände wurden mit dem OC Block System aufgebaut – mit 37,5 Zentimetern Gesamtstärke und örtlichen Unternehmen.

Der Rohbau wurde errichtet mit OC Blöcken in den Stärken 29,0 cm und 37,50 cm.

An die alte Bausubstanz erinnert heute nur mehr die aus dem Holz des Dachstuhls gefertigte Kellertüre.

Geheizt wird mit dem Küchenherd und einem Infrarot-Panel. Diese minimalistisch gehaltene Heizung reicht aus, obwohl das Gebäude nach Norden ausgerichtet ist und keines der an den alten Baustil angelehnten kleinen Fenster vom Süden Sonne ins Gebäude lässt. Für ausreichend warme Temperaturen im Obergeschoß sorgt die offene Tramdecke – hier wurde ein Spalt mit einem Meter Breite für die Belüftung frei gehalten.

Im Erdgeschoß hat die Hausherrin eine große Küche eingerichtet. In der gibt die gelernte Köchin nun Kochseminare für bis zu acht Teilnehmer. Im Obergeschoß gibt es ausreichend Platz für Theorie-Seminare und fürs Verkosten der im Erdgeschoß gezauberten Köstlichkeiten – in der für den grünen Veltliner bekannten Weinregion darf dabei der passende Tropfen nicht fehlen.

Mehr Erfahren über das Bauprojekt von Familie Hüttl?

Die Homestory von Familie Hüttl finden Sie in voller Länge ab Seite 13 in unserem Hausintern Magazin.